Kleingedruckt aber wichtig – die Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bergschule BERGVISION

 

1. Teilnahme, AnmeldungTeilnahmevertrag und Zahlung
Teilnehmen kann jeder, der körperlich und psychisch gesund ist. Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen erbitten wir ein ärztliches Attest, welches eine Teilnahme erlaubt.

Ihre Anmeldung kann schriftlich, per email oder per Telefax erfolgen. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie Ihr Interesse an der jeweiligen Veranstaltung. Ein anschließender gegenseitig, verbindlicher Teilnahmevertrag kommt zustande, wenn der Teilnahmevertrag von beiden Vertragspartnern unterzeichnet wurde.  Zeitnah nach Vertragsschluss erhalten Sie eine Rechnung, wobei wir Sie innerhalb von 14 Tagen um eine Anzahlung in Höhe von 10% des Veranstaltungspreises  bitten. Der Restbetrag ist spätestens 13 Tage vor Veranstaltungsbeginn zu bezahlen.

2. Leistungsänderungen und Rücktritt
Änderungen wesentlicher Leistungen, die nach Vertragsabschluß notwendig werden (z. B. Wetter- oder Schneeverhältnisse) und von uns nicht willkürlich herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen den Gesamtzuschnitt der Veranstaltung nicht beeinträchtigen. Über diese Leistungsänderungen werden wir Sie unverzüglich informieren. Sie können jederzeit vor Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist uns gegenüber zu erklären. Im Falle des Rücktritts können wir, soweit wir den Rücktritt nicht zu vertreten haben oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, für Aufwendungen eine Entschädigung verlangen:
– Bei Rücktritt bis zum 30. Tag vor Veranstaltungsbeginn entsteht eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 250,00 €
– Bei Rücktritt vom 29. bis zum 10. Tag vor Touren- oder Kursbeginn 40 % Veranstaltungspreises
– Bei Rücktritt vom 09. Tag bis zum 1. Tag vor Veranstaltungsbeginn: 70 % vom Veranstaltungspreis.
– Am Tag des Veranstaltungsbeginns sowie bei Nichtantritt: 90 %.

3. Versicherungen für den Teilnehmer
Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung sowie einer Versicherung zur Deckung von Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit.

4. Obliegenheiten bei Mängeln
Wird unsere Leistung nicht vertragsgemäß erbracht, können Sie Abhilfe verlangen. Sie sind aber verpflichtet, einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzuzeigen. Unterbleibt dies, tritt eine Minderung des Preises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Mängelanzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Die Mängelanzeige ist dem Veranstaltungsleiter unverzüglich zur Kenntnis zu geben. Wird eine Veranstaltung infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, können Sie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag kündigen, vorausgesetzt, Sie haben uns zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt, die ohne Abhilfe verstrichen ist. Dasselbe gilt, wenn Sie aus einem wichtigen, für uns erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen. Eines Abhilfeverlangens mit Fristsetzung bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird.

5. Haftungsbeschränkung und Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Veranstaltungspreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit wir für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind. Wir haften nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, da diese lediglich als Fremdleistungen vermittelt werden (z.B. Unterbringung und Beförderungsleitung).

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Leistung hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt des Veranstaltungsendes gegenüber uns geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Entsprechende Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Veranstaltung dem Vertrage nach enden sollte. Die gesetzliche Verjährungsfrist für deliktische Ansprüche bleibt unberührt.

6. Veranstalter

Veranstalter ist die Bergschule BERGVISION.Inhaber Ludwig Stockinger, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und Yogalehrer, Talstraße 36, D-87541 Bad Hindelang.

7. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Teilnehmer und uns findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Soweit bei Klagen des Teilnehmers gegen uns im Ausland für unsere Haftung dem Grunde nach deutsches Recht nicht angewendet werden sollte, findet es bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden Anwendung. Der Gerichtsstand bei Klagen gegen die Bergschule BERGVISON ist Kempten.